KI-Grundsätze
Um effizienter zu arbeiten, setze ich KI-Werkzeuge unterstützend in Kundenprojekten ein. Dabei gelten für alle Kundenprojekte folgende Grundsätze:
1. Verantwortung bleibt beim Menschen
KI unterstützt, entscheidet aber nicht. Jedes Arbeitsergebnis wird von mir oder einer anderen fachkundigen Person geprüft, an Primärquellen abgeglichen und freigegeben.
2. Keine echten Kundendaten an KI
Zu keinem Zeitpunkt gebe ich echte Kundendaten an KI-Werkzeuge weiter – weder Namen, Adressen und Kontaktdaten noch Firmen-, Produkt- oder Handelsnamen, Standortdaten oder sonstige identifizierende Angaben.
3. Konsequente Anonymisierung
Kundenspezifische Inhalte werden vor jeder KI-Nutzung anonymisiert oder pseudonymisiert. Auch indirekte Merkmale wie seltene Rezepturen, spezifische Verfahren, Regionen oder Termine werden so weit abstrahiert, dass ein Rückschluss auf den Auftraggeber nach vernünftigem Ermessen ausgeschlossen ist. Die Zuordnung zu den echten Daten erfolgt ausschließlich bei mir, außerhalb jedes KI-Werkzeugs.
4. Kontrollierte Gedächtnisfunktionen
Gedächtnis- und Verlaufsfunktionen von KI-Werkzeugen werden für Kundenprojekte kontrolliert bzw. deaktiviert. Da keine echten Kundendaten in KI-Werkzeuge gelangen, können diese auch nicht für das Training von KI-Modellen verwendet werden.
5. Sie als Kunde haben das Wahlrecht
Sie können den KI-Einsatz für Ihr Projekt ganz oder teilweise ausschließen, bestimmte Werkzeuge ausschließen, eine Kennzeichnung KI-unterstützter Inhalte verlangen oder die Nutzung ausschließlich in einem Modus ohne Verlauf und Gedächtnis festlegen.
6. KI-Kompetenz
Gemäß Art. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 werden alle Personen, die für die biosafety4u.berlin GmbH mit KI arbeiten, zu Funktionsweise, Grenzen, Datenschutz und Anonymisierung geschult.
Die vollständige KI-Richtlinie ist Bestandteil der Angebote. Fragen beantworte ich Ihnen gerne über das Ticketsystem des SafetyCampus Servicebereichs oder direkt an:
Version 1.0 · Stand 08. November 2026